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27. Oktober 2008

Neue AuLED-Webseite ab heute im Netz

Seit einiger Zeit arbeiten wir bei HarzOptics nun schon gemeinsam mit den Kollegen von der AUTEV AG in Brandenburg an dem LED-Straßenlampen-Projekt AuLED. Inzwischen sind die finalen Tests an der Nullserie abgeschlossen, und die Aufnahme der Serienproduktion in Brandenburg steht kurz bevor. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, die energieeffizienten LED-Straßenlampen ab sofort auch im Internet zu bewerben.

Hierfür haben wir http://www.led-strassenlampe.de eingerichtet. Auf dieser Webseite finden sich neben Fotos und CAD-Zeichnungen auch Erläuterungen zu wesentlichen Vorteilen von LED-Beleuchtung im Außenbereich sowie die AuLED-Leistungsdaten.


Für alle Freunde moderner LED-Beleuchtungstechnik lohnt es sich also, hier einmal vorbeizusurfen. Bei Fragen zur AuLED stehe ich selbstverständlich – wie grundsätzlich bei allen Fragen zu HarzOptics-Entwicklungen – gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Auf Seiten der AUTEV AG nimmt Herr David, dessen Kontaktdaten hier zu finden sind, ebenfalls gerne Anfragen und Kommentare entgegen.

20. Oktober 2008

AuLED-Projekt im Technology Review

An dieser Stelle ein wenig Werbung in eigener Sache: Herr Just und ich sowie Herr David von unserem Forschungspartner AUTEV AG wurden vor kurzem von der Journalistin Anette Weingärtner für die heise-Publikation „Technolgy Review“ interviewt. Thema des Gesprächs war unser gemeinsames LED-Straßenlampenprojekt AuLED, das in den letzten Wochen erneut große Fortschritte gemacht hat. Inzwischen konnte der finale Prototyp fertiggestellt und auf der ersten Messe präsentiert werden.


Der heise-Artikel mit dem Titel „Lichtsmog ade“ kann übrigens hier abgerufen werden:

http://www.heise.de/tr/Lichtsmog-ade--/artikel/117150/0/203

Aktuelle Informationen zum Stand des AuLED-Projekts gibt es wie immer hier in diesem Blog sowie auf meinem ScienceBlog „Frischer Wind“, wo ich mich vor allem mit den Themenbereichen regenerative Energietechnik und Energieeffizienz beschäftige.

18. April 2008

HarzOptics-Produkte auf der Hannover-Messe

Die HarzOptics GmbH wird auf der diesjährigen Hannover-Messe an zwei Ständen (mit-) vertreten sein. Für den Messeauftritt des Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT) durften wir gemeinsam mit der Fröbel Academy in Nordhausen und zwei Erlebnispädagogen - Marco Balschuweit und Marcus Gorsler - eine Lichtkunst-Pyramide entwickeln, die im Rahmen eines Transfer-Projekts als Bausatz für Schulen im Nahen Osten junge Menschen für die Optik und Photonik begeistern soll. Zu bestaunen ist die Pyramide in Halle 2, Stand SaA12.



Auch die Hochschule Harz wird natürlich auf der Messe vertreten sein - unter anderem am Stand der Patentverwertungsagentur ESA-PVA (Halle 2, Stand A02). Hier wird unter anderem das jüngste Demultiplexer-Patent unseres Geschäftsführers Prof. Fischer-Hirchert und unseres Hochschul-Kollegen Matthias Haupt zu sehen sein, dazu ein 42-POF-Array, Glasfaserlinsen und Teile des OPTOTEACH-Lehrsystems. Wer sich für Optik interessiert, oder uns einfach nur mal kennen lernen möchte, hat auf der Messe die ganze Woche über die Gelegenheit dazu. Folgende Mitarbeiter der HS Harz und HarzOptics GmbH werden die Woche über anwesend sein:

Christian Reinboth - Montag
Prof. Fischer-Hirchert - Dienstag
Daniela Lutz - Mittwoch
Matthias Haupt - Donnerstag & Freitag

Wenn Sie ohnehin auf der Hannover-Messe weilen sollten, besuchen Sie uns also ruhig. Ich kann versprechen: es lohnt sich. Weitere Details zum Messeauftritt finden sich übrigens auch im "Frischen Wind"-Blog bei Scienceblogs.

10. Dezember 2007

Was sind eigentlich Faserlinsen?

Neben optischen Bauteilen wie dem OPTOTEACH-Lehrsystem oder unseren 3dB-Kopplern sowie Dienstleistungen wie unserem Farbort-Vermessungs-Service bieten wir bei HarzOptics noch eine interessante Kombination aus Produkt und Dienstleistung an, die während der letzten Monate viel Zuspruch seitens unserer Kunden erhalten hat – individuell angefertigte Faserlinsen.

Aber was sind eigentlich Faserlinsen und wofür lassen sie sich einsetzen?


Eine Glasfaser – der in der optischen Kommunikationstechnik dominante Lichtwellenleiter – weist in der Regel nicht die gleiche Feldverteilung wie ein optisches Bauteil auf – beispielsweise ein Lasermodul. Will man also Glasfaser und Lasermodul verbinden, kommt es zu einem sogenannten Koppelverlust, d.h. das Licht tritt nicht fokussiert aus der Faser aus, so dass bis zu 70% des übertragenen Lichts verloren gehen kann.

Üblicherweise wird dieser Koppelverlust umgangen, indem eine zusätzliche Linse zwischen Faserende und Bauteil eingebracht wird. Bis zu 90% des Koppelverlustes lassen sich durch die richtige Linse wieder ausgleichen, wobei die Nachteile dieser Lösung ebenfalls klar auf der Hand liegen: Man benötigt ein zusätzliches Bauteil, wodurch der Aufbau nicht nur komplexer wird, sondern vor allem mehr kostet.

An dieser Stelle kommen nun die Faserlinsen ins Spiel – die übrigens gelegentlich auch als Fasertaper bezeichnet werden. Das Ende der Faser wird so verformt, dass es einer Linse ähnelt, wodurch der Lichtaustritt stärker fokussiert wird und eine zusätzliche Linse dann nicht mehr von Nöten ist. Die Koppeleffizienz einer Faserlinse ist um 50% größer als die einer einfachen Faser – und dies ohne zusätzliche Bauteile oder Mehrkosten.

Diese Vergrößerung zeigt klar die linsenförmige Struktur des Faserendes:


Die technischen Daten unserer Faserlisen:

  • Genauigkeit > als 3µm
  • Radien von 5 bis 90µm
  • Standardabweichung 0,08µm
  • Fasertypen: SMF, MMF & Badgap

Kleinere Mengen von bis zu ein paar Dutzend Faserlinsen können wir innerhalb von 7 Tagen nach Bestellung liefern, auch größere Mengen sind natürlich möglich – dauern aber ein wenig länger. Alle Kunden, die für ihre Applikationen spezielle Fasern einsetzen, können ihre Fasern einsenden und erhalten sie entsprechend modifiziert zurück, so dass individuelle, maßgeschneiderte Faserlinsen angeboten werden können. Wer an den technischen Daten der einzelnen Fasern interessiert ist, kann zusätzlich zur Lieferung auch unsere Messprotokolle anfordern – wir vermessen die optischen Eigenschaften sämtlicher Fasern bei kleineren Chargen vor der Auslieferung per Hand (bei größeren Chargen ziehen wir eine Stichprobe).

Um die Faserlinsen zukünftig besser vermarkten zu können, haben wir auf unserer Webpräsenz
kürzlich eine eigene Subdomain unter http://faserlinsen.harzoptics.de eingerichtet. Auf dieser „Faserlinsen-Infopage“ finden sich genrelle Informationen zu Aufbau und Einsatz der Linsen, eine Faserlinsen-Gallerie sowie Informationen in Englisch für unsere Kunden aus Übersee. Wir hoffen, dass es uns im nächsten Jahr gelingt, die Faserlinsen als Produkt noch besser am Markt zu etablieren und viele weitere Interessenten für den Linsenservice zu gewinnen. Wer Interesse an unseren Faserlinsen hat oder weitere Informationen möchte, kann sich wie immer gern direkt an mich wenden oder unser Kontaktformular auf http://www.harzoptics.de nutzen.

23. Oktober 2007

Fotos vom Hands-on Science Workshop in Bukarest

Unser Kollege, Jens-Uwe Just, ist wieder gesund und munter vom diesjährigen Hands-on Science Workshop zurückgekehrt, der vom 11. bis 14. Oktober im rumänischen Bukarest durchgeführt wurde. Wie der Name der Veranstaltung schon verrät, ist das Thema die “Science Education in School” und damit die Frage, wie sich Wissenschaft anschaulich und spannend präsentieren lässt, so dass der Ingeniernachwuchs gesichert werden kann.


Da kaum ein Technik-Thema spannender und vor allem zukunftsweisender ist als die optische Kommunikationstechnik, haben wir bei HarzOptics die Gelegenheit genutzt, unser OPTOTEACH-Lehrsystem einer ganz neuen, internationalen Zielgruppe vorzustellen. Das Lehrsystem eignet sich hervorragend für anschauliche Schülerversuche zur optischen Datenübertragung, insbesondere da es ausschließlich mit Farben im sichtbaren Bereich arbeitet und man die Übertragung daher mit eigenen Augen sehen kann, zudem lassen sich Video-Testbilder oder ein Livebild übertragen und Biege- und Knickversuche mit dem Verschiebetisch durchführen, so dass das System durchaus eine ganze Menge an "Neugierpotenzial" besitzt.



Auch in Rumänien stieß die Präsentation des Lehrsystems auf viel Interesse und konnte etliche Publikumsfragen generieren. Wer sich übrigens für den Einsatz von OPTOTEACH in der eigenen Laborarbeit interessiert – wir haben aktuell noch mehrere versandfertige Systeme im Institut und können das System jederzeit vor Ort präsentieren. Mehr Informationen zu OPTOTEACH gibt es auf unserer Webseite und in unserer neuesten Veröffentlichung “Applying the Principles of Augmented Learning to Photonics Laboratory Work” von der diesjährigen ETOP in Kanada.

12. April 2007

HarzOptics GmbH bietet neue POF-Koppler/Splitter an

Unser erstes neues Produkt seit Gründung des Unternehmens im November - in Kooperation mit der DieMount GmbH Wernigerode, einem hochspezialisierten Hersteller diverser POF-Komponenten wie beispielsweise Medienkonvertern für POF-Heimnetzwerke. Zur Feier des Tages nachfolgend unsere Pressemitteilung im Vollzitat:

"Die HarzOptics GmbH, ein auf die optische Technologie ausgerichtetes An-Institut der Hochschule Harz in Wernigerode, hat ihre Angebotspalette um ein neues Bauteil erweitert: Einen 1x2 Koppler/Splitter speziell für die Datenübertragung mit polymeroptischen Fasern (1mm Step-Index-POF) und einem Aufteilungsverhältnis von 50:50. Das Bauteil zeichnet sich insbesondere durch eine sehr geringe Einfügedämpfung (~3dB) sowie eine hohe Nebensprechdämpfung (>22dB) aus.

Aufgrund seiner exzellenten optischen Eigenschaften ist der POF-Koppler/Splitter für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten geradezu prädestiniert, so z.B. für den Aufbau von optischen Netzwerken, für Wellenlängenmultiplex-(WDM) Systeme, für optische Sensornetzwerke und für Beleuchtungsanlagen. Durch die Verwendung speziell hergestellter Hülsen und entsprechender Kleber können die Komponenten kaskadiert aufgebaut werden, so dass beispielsweise 1:4 oder 1:8-Koppler mit sehr geringen Dämpfungen und hoher Reflexionsunterdrückung möglich gemacht wird.

HarzOptics bietet allen Kunden die individuelle Anpassung der Bauteile an – auch bei Einzelstücken. Neben für die Kaskadierung vorbereiteten Kopplern können weiterhin alle Ausführungen mit Steckern und Pigtails einzeln konfektioniert werden, außerdem ist eine spezielle Low X-Talk-Version erhältlich, bei der zur Erhöhung der Nebensprechdämpfung zusätzlich ein dünner Metallfilm an der Grenzfläche der beiden Fasern aufgebracht wird. Die reguläre Betriebstemperatur der Komponenten liegt zwischen -40 und +85°C."

Wer Interesse am Koppler hat oder weitere Informationen möchte, kann sich wie immer gern direkt an mich wenden oder unser Kontaktformular auf www.harzoptics.de nutzen.



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