23. Oktober 2007

Fotos vom Hands-on Science Workshop in Bukarest

Unser Kollege, Jens-Uwe Just, ist wieder gesund und munter vom diesjährigen Hands-on Science Workshop zurückgekehrt, der vom 11. bis 14. Oktober im rumänischen Bukarest durchgeführt wurde. Wie der Name der Veranstaltung schon verrät, ist das Thema die “Science Education in School” und damit die Frage, wie sich Wissenschaft anschaulich und spannend präsentieren lässt, so dass der Ingeniernachwuchs gesichert werden kann.


Da kaum ein Technik-Thema spannender und vor allem zukunftsweisender ist als die optische Kommunikationstechnik, haben wir bei HarzOptics die Gelegenheit genutzt, unser OPTOTEACH-Lehrsystem einer ganz neuen, internationalen Zielgruppe vorzustellen. Das Lehrsystem eignet sich hervorragend für anschauliche Schülerversuche zur optischen Datenübertragung, insbesondere da es ausschließlich mit Farben im sichtbaren Bereich arbeitet und man die Übertragung daher mit eigenen Augen sehen kann, zudem lassen sich Video-Testbilder oder ein Livebild übertragen und Biege- und Knickversuche mit dem Verschiebetisch durchführen, so dass das System durchaus eine ganze Menge an "Neugierpotenzial" besitzt.



Auch in Rumänien stieß die Präsentation des Lehrsystems auf viel Interesse und konnte etliche Publikumsfragen generieren. Wer sich übrigens für den Einsatz von OPTOTEACH in der eigenen Laborarbeit interessiert – wir haben aktuell noch mehrere versandfertige Systeme im Institut und können das System jederzeit vor Ort präsentieren. Mehr Informationen zu OPTOTEACH gibt es auf unserer Webseite und in unserer neuesten Veröffentlichung “Applying the Principles of Augmented Learning to Photonics Laboratory Work” von der diesjährigen ETOP in Kanada.

31. August 2007

Corning will mit neuer Glasfaser den Markt revolutionieren

Wie einer aktuellen Pressemitteilung des US-Glasfaserherstellers Corning zu entnehmen ist, plant das Unternehmen mit einer neuartigen Glasfaser (nanoStructures fibre) den Markt für optische Fasern weltweit umzukrempeln. Wie einer heise-Meldung vom 24.08. zu entnehmen ist, sollen die Fasern insbesondere für Hausanschlüsse (beispielsweise im Rahmen des TriplePlay-Konzepts, mit dem sich auch HarzOptics beschäftigt) interessant sein, da sie extrem robust ausfallen und typische, beim Verlegen in Privathäusern auftretende Belastungen durch Knicken, Verdrehen oder Biegen besser standhalten kann als Standard-Glasfaserkabeln.

Damit könnte erstmals eine Glasfaser auf den Markt kommen, welche einige der positiven Eigenschaften der POF mit den Übertragungseigenschaften der Glasfaser kombiniert, wodurch interessante Anwendungen im Heimverkabelungs-Bereich möglich werden. Erhältlich ist die nanoStructures fibre allerdings noch nicht, Corning plant laut heise, das neue Produkt auf der FTTH Conference in Orlando Ende September vorzustellen. Bis dahin kann man über die exakten technischen Specs der Faser nur spekulieren und es bleibt abzuwarten, welchen Impact das neue Produkt auf den Heimanwender-Markt in Deutschland haben wird.

Unsere Vermutung: Für die nahe und mittlere Zukunft wird die POF für den In-House-Bereich schon aufgrund des einfacheren Handlings interessanter als die Corning-Faser bleiben - bedenkt man allein den Aufwand, der für einen Glasfaser-Spleiß betrieben werden muss und vergleicht dies mit dem Aufwand beim Verlegen und Verbinden von Polymerfasern wird klar, dass für Heimwerker auch eine robustere Glasfaser immer noch mehr Arbeit bedeuten dürfte. Unabhängig davon sehen wir der Veröffentlichung im September mit Interesse entgehen und sind gespannt, welche Belastungen die Faser im tagtäglichen Gebrauch ertragen kann und wie es um ihre Übertragungseigenschaften bestellt ist.

10. August 2007

Neues Forschungsportal: Optik & Photonik

Die HarzOptics GmbH eröffnet heute das neue virtuelle Forschungsportal „Optik & Photonik“ – im Internet zu finden unter der Adresse http://forschung.harzoptics.de.

Über dieses Portal sollen aktuelle Forschungsergebnisse, Veröffentlichungen sowie Lehrmaterial aus dem Bereich der Optik und Photonik allen Fachkollegen sowie der interessierten Öffentlichkeit kostenfrei in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden. Damit wird die freie Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Informationen gefördert und der fachliche Diskurs im Optik-Bereich unterstützt.

Das Portal enthält aktuell hauptsächlich Materialien der HarzOptics GmbH, des Labors für Kommunikationstechnik an der Hochschule Harz, der Projektgruppe "OPTOREF" des Sachsen-Anhaltinischen Kompetenzzentrums für Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der EU-Projektgruppe „AutoOptics“.

Andere Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind herzlich dazu eingeladen, sich am Aufbau dieses Forschungsportals zu beteiligen – da das Portal komplett werbefinanziert wird, ist es für Forscher sowie Unternehmer möglich, ihre Ergebnisse, White Papers, Vorträge und technischen Produktinformationen kostenfrei im Internet zu veröffentlichen und auf diese Weise ganz neuen Zielgruppen näherzubringen.

Alle Interessenten für diesen Service können gerne direkt mit mir Kontakt aufnehmen, und erhalten so die Möglichkeit, eigene Forschungen bzw. eigene Produkte kostenfrei einzustellen. Forscher, Studenten und Optik-Profis aller Fachrichtungen sind zudem herzlich dazu eingeladen, von den Angeboten des Forschungsportals freien Gebrauch zu machen und eigene Vorschläge für inhaltliche Erweiterungen einzureichen.

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